4. Widerstand

Widerstand:

Resistenz: Heißt unempfidlichkeit/keine Akzeptanz der Nationalsozialistischen Ideologie. Bsp.: Katholiken, KPD, SPD

Opposition= Widerspruch gegen Teile des NS-Regimes. Bsp.: Kirchen gegen Ermordung der Behinderten.

Widerstand= Aktive Handlung zum Sturz des NS-Regimes Bsp.: Attentat am 20. Juli 1944.

 


4.1 Die Jugendopossition

Nach Hitlers Machtübernahme am 30. Januar 1933 soll die Hitler Jugend eine stattliches Bündnis werden . Wenige Monate später werden alle Jugendorganisationen verboten oder zur Selbstauflösung gezwungen. Manche werden auch gleichgeschaltet. Seit Mai 1938 müssen alle Jugendlichen und Schulkinder de, deutschen Jungvolk, dem Bund deutscher Mädel oder der Hitler Jugend beitreten, da dies gesetzlich vorgeschrieben ist. Viele Jugendliche wollten ihre Unabhängigkeit beibehalten, werden aber verfolgt und inhaftiert. Die Jugendlichen bilden eigene "Clubs", doch nur wenige kämpfen politisch gegen Hitler. Doch die Jugendlichen welche politischen Widerstand leisten, werden in Konzentrationslager verschleppt.

4.2 Kommunisten

Die Kommunisten leisten den meisten aktiven Widerstand, Tausende Todesurteile. Ziel Errichtung des Kommunismus wie in der SU.


4.3 SPD 


Die SPD lehnt bereits vor 1933 den Nationalsozialismus ab. Dennoch regtes sich nur wenig Widerstand, nur einige hundert Mitglieder enagagierten sich in Aktionen. Die meisten gehen in die innere Immigration. Der Parteivorstand agiert teilweise vom Ausland (Sopade). Flugblätter nach deutschland geschmuggelt.

4.4 Evang. Kirche

Die offizielle evang. Kirche versucht die Ideologie des NS mit dem Christentum  zu vereinbaren (Gruppierung deutsche Christen). Opposition bzw. Teilweise Widerstand innerhalb der Kirche: Bekkenndende Kirche (Friedrich Bonnhöfer). 

4.6 Katholische Kirche


Anfangs stehen die Katholiken den Machthabern distanziert gegenüber, bis zum Konkordat (1933), ab da sind die meisten katholischen Bischöfe für Hitlers Politik eingenommen.

Nach der zielbewussten Verletzung des Konkordats setzen sich einzelne Bischöfe und Geistliche gegen:  
                                  -Gleichschaltung der katholischen Verbände,
                                  -die Zensur der kirchlichen Presse,

                                  -die Behinderung der katholischen Erziehung in den Schulen,

                                  -und die Überwachung von Geistlichen

                                                                                                             zur Wehr.

Ermordung Geisteskranker (Herbst 1939) ist Auslöser für größere öffentliche Proteste.


4.7 Liberale Konservative


Das wohlhabende Bürgertum beteiligt sich kaum am Widerstand/Opposition. Einige wenige wie Jakob Kaiser, sind an dem Putsch Versuch am 20.7.1944 beteiligt.



4.8 Attentatsversuche
Viele Gegner planen Hitler durch Attentate zu töten. Insgesamt kennt man heute 40 solcher Versuche. Jedoch scheiterten alle an den Sicherheitsvorkehrungen oder an technischen Schwierigkeiten. Es sind vor allem zwei Attentate bekannt: Das Stauffenberg Attentat und der Attentatsversuch von Gregor Elser.

4.9. Umsturzbesterbungen bis 1943
General Ludwig Beck entschloss sich, nach seiner Erkenntnis das er keinen Einfluss auf militärische Handlungen hat, zum Sturznationalsozialistischen Führung. Er konnte zwar ein paar Offiziere für sich gewinnen, doch gelang es ihm auch nicht.

4.10 Kreisauer Kreis
Der Kreisauer Kreis ist eine Gruppe von oppositionell gesehnter Männer und Frauen aus unterschiedlichen sozialen Schichten, welche sich öfters trafen. Ziel der Kreisauer ist es, dem nationalsozialistischem Regime ein ende zu setzen und ein Neuanfang zu planen. Auch einige von ihnen ließen ihr Leben im Kampf gegen den Nationalsozialismus

4.11 Rote Kapelle

Als „Rote Kapelle“ werden verschiedene Gruppen zusammengefasst, die im Zweiten Weltkrieg Widerstand gegen den Nationalsozialismus leisteten. Dazu gehörten deutsche Freundeskreise um Harro Schulze-Boysen und Arvid Harnack in Berlin und untereinander nicht oder nur lose verbundene Gruppen und Einzelpersonen mit Kontakten zur Sowjetunion. Die Methoden ihres Kampfes gegen den Nationalsozialismus sind vielfältig.

 

4.12 Die Weiße Rose
Im Juni 1942 wurde die Widerstandsgruppe "Die weiße Rose" gegründet, sie bestand bis zum Februar 1943. Die Mitglieder der Weißen Rose verfassten, druckten und verteilten unter Lebensgefahr Flugblätter, in denen zum Widerstand gegen den Nationalsozialismus aufgerufen wurde. Viele Mitglieder wurden verhaftet und getötet.



4.13 Die Juden
In Hitlers Augen sind die Juden wie Ungeziefer. Nach seiner Machtübernahme betrieb er zuerst massive Propaganda gegen die Juden, später geht Hitler auch mit Gewalt gegen die Juden vor. Einige Juden gruppierten sich zu Organisationen, welche auch mit Gewalt gegen den Nationalsozialismus vorgingen, jedoch ohne Erfolg. Das Ergebnis dieses Widerstands waren tausende Tote und Verhaftete.


 Angehörigen der Hitler Jugend suchen, Nur sehr wenige bekämpfen das Regime aktiv.


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